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„Selbstbildnis mit verbundenem Ohr und Pfeiffe“
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Wenn Ehemänner auf Tiger treffen, 3 Mädchen sich die Hände halten, imaginierte Gäste sich betrinken und Kritiker vergessen, was sie gesehen haben, dann ist es wieder Zeit, sich in den Bunker zu begeben und dem absurden Studententheater zu frönen.
Donnerstag, 30. April – Beginn: 22:00
Ort: ja wo ächt? Bunker dänk!
Beteiligte:
Sandro Griesser / Robert von Dewitz / Saima Sägesser / Moritz Achermann / Myrtha Bonderer / Laura Friedrich / Nuria Sanchez / Elena Mauerhofer / Lisa Mösli / Andreas Nyffenegger

KIS – Eröffnungswochenende
Nach 4 h Aufbau, konnten wir am Samstagabend am 25.4.15 um 19:00 die erste Einzelausstellung von Nico Kurzen im Keller des Sägesser Stöckli eröffnen. Leute kamen, um sein Werk zu betrachten und den Keller erstmals in seiner Pracht zu sehen. Kurz vor 21:00 traf Silas Bitterli ein, um einige Lieder mit Gitarrenbegleitung zu spielen.
Sonntags öffnete der Keller um 16:00 zum zweiten und letzten Tag von Nico Kurzens Ausstellung. Zwischen 16:00 und 17:00 kamen wiederum Leute in die Ausstellung und aber auch, um den wundersamen Klängen Stefanie Baltisbergers zu lauschen, die sich selber auf dem Klavier begleitete.
Spargel Risotto
1. 1 Frühlingszwiebel mit dem Grün in Stücke schneiden. Gemüsebouillon auf Kochherd warm werden lassen.
2. Bei 6 Spargeln das untere Ende schälen. Spargeln in 1-2 cm grosse Stücke schneiden. Die Spargelspitzen beiseite legen.
3. Zwiebeln und Spargeln in Olivenöl andünsten. 2 Hände voll Risottoreis hinzugeben und kurz mitdünsten. Das Ganze mit kochendem Bouillon ablöschen und köcheln lassen.
4. Immer wieder heisse Bouillon hinzugeben, sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat – ca. 20 Minuten köcheln.
5. Als letzen Schritt die Spargelspitzen und frischen Dill unter das Risotto rühren.


Gestern, Langenthaler Kulturnacht 2015, starteten wir in die erste Kellersaison mit einer Videoinstallation von Urslé von Mathilde.
Birnen-Lunch-Brote
1. 2 Scheiben Brot schneiden
2. Beide Scheiben mit süss-scharfem Feigensenf bestreichen.
3. Danach als zweiten Aufstrich Feigen-Nuss-Frischkäse über den Senf streichen.
4. Von einer knackigen Birne längs dünne Scheiben schneiden und auf die Brote geben.
Nach Finnland machten wir auf dem Rückweg in die Schweiz einen Zwischenstopp in Lettlands Hauptstadt Riga.
Ein toller Ort, um bei sonnigem und/oder regnerischem Wetter zu flanieren und sich den Bauch mit wunderbarem Essen zu günstigen Preisen vollzuschlagen. An einem Tag lässt sich die schöne Altstadt Rigas zur Genüge gut erkunden. Für die Neustadt reicht die Zeit eines Tages jedoch nicht auch noch aus, doch ich nehme an, dass diese, wie viele andere Hauptstädte, mit modernen Geschäften gespickt und durch neue Gebäude bebaut ist. Obwohl in der Altstadt viele Geschäfte und Restaurants auf Touristen ausgerichtet sind, trifft man doch immer wieder auf unberührte und ruhigere Orte, sowie Galerien und Geschäfte mit Ethno Kunsthandwerk. Die Leute sind sehr freundlich und zuvorkommend, soviel lässt sich jedenfalls nach einem Tag sagen.
Riga ist eine aufstrebende, wachsende Stadt: Kulturlokale spriessen aus dem Boden und junge Künstler hinterlassen ihre Spuren auf den Strassen. Wer gerne einen Städtetrip an einen noch nicht zu sehr von Touristen eingenommenen und authentisch gebliebenen Ort machen möchte, dem empfehle ich Riga wärmstens. Und für all jene, die auf Jugendstil stehen, ist die Stadt sowieso ein Muss.
Vegiburger
1. 1 Dose Kichererbsen abspülen, abtropfen lassen und in einen hohen Behälter geben.
2. 1 Handvoll finnische getrocknete Waldpilze in warmem Wasser einweichen.
3. Zu den Kichererbsen eine kleine Handvoll Sesamsamen, eine kleine Handvoll Ruchmehl, eine kleine Handvoll Paniermehl, eine kleine Handvoll frischen Dill, einige Rosapfefferkörner, italienisches Knoblauchgewürz, Salz und die abgetropften Pilze hinzugeben. Alles mit einem Stabmixer mixen, bis die Masse teils noch körnig ist.
4. Die Masse in 4 gleich grosse Teile teilen und daraus 4 Burger formen. Die Burger mit etwas Paniermehl ummanteln.
5. Während Hamburgerbrötchen im Ofen warm werden, die Burger in Sonnenblumenöl beidseitig goldbraun anbraten.
6. Burger nach Lust und Laune gestalten.
Skizzen 25.03.15
Federkohl Quiche
1. Federkohl gewaschen und geschnitten in eine Bratpfanne geben. Etwas Olivenöl drüber träufeln und mit 2 dl Bouillon aufkochen. Federkohl ca. 20 min im Dampf garen lassen.
2. 1 kleine, scharfe, orange Peperoncinischote ohne Kerne in Stücke schneiden. Dasselbe mit 1 Handvoll frischem Estragon und 1 Handvoll frischem Dill.
3. Sobald Federkohl gar ist und sich kein Wasser mehr in der Pfanne befindet, Kräuter und Peproncini, sowie italienisches Knoblauchgewürz beigeben. Kurz anbraten lassen.
4. Quicheform mit Kuchenteig auslegen. Boden des Teigs mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Federkohl füllen.
5. 6 halbe Artischockenherzen aus dem Glas auf den Federkohl geben und das Ganze mit gerissenem Mozzarella bedecken.
6. Bei 220° im Umluftofen ca. 25 min backen.
Am Samstagabend sah ich im Langenthaler Stadttheater ein Gastspiel des Theaterensembles Theater Thearte. Sie zeigten ihre Adaption des Stücks Gott des Gemetzels der französischen Autorin Yasmina Reza. Die Autorin ist bekannt für das Stück Kunst, welches unter anderem mein Lieblingstheaterstück ist und für eben besagtes Stück Gott des Gemetzels, welches auch schon von Roman Polanski verfilmt wurde. Theater Thearte zeigt die Inszenierung noch am 27. und 28. März im Théatre de Poche in Biel.
Man merkte als Zuschauer, dass die Bühne des Langenthaler Stadttheaters eine neue Herausforderung und Bedingung für die vier Schauspieler und Schauspielerinnen darstellte. Sie meisterten jedoch den Abend alles in allem gut. Manchmal, wenn die Schauspieler und Schauspielerinnen mit dem Rücken zum Publikum standen, was öfter bewusst vorkam, verstand man sie akustisch nicht sehr gut. Allgemein hätte die Lautstärke der Stimmen etwas höher sein dürfen. Hinzukam, dass alles in Schweizerdialekt gesprochen wurde. Es minderte die Qualität der Aufführung, da vieles, wie es gesagt wurde, im alltäglichen Dialekt nicht so gesagt wird. Leider wirkte es dann zum Teil unnatürlich und eingeübt. Gut fand ich, dass die Alter der Rollen auch ungefähr jenen der Schauspieler und Schauspielerinnen entsprachen.
Das Stück handelt davon, dass ein Schuljunge, einem Anderen mit einem Stock Zähne ausschlägt. Die Eltern treffen sich dann bei jenen des Opfers zu Hause und diskutieren die Sachlage. Doch es bleibt nicht dabei. Es entsteht ein riesiges Chaos. Themen wie Erziehung, Verantwortung, Arbeit, Schuld, Ehe und viele weitere werden in diesem Stück behandelt. Streitereien, Erbrechen, Agressionen, Alkohol und Telefonate bringen eine Struktur in das Geschehen. Das Ganze erzeugt eine besondere Nähe zum Publikum, da die Handlungen in Echtzeit passieren. Als Zuschauer wird man in die Rolle des Voyeurs gezwängt, der einen intimen Einblick in die Abgründe des menschlichen Daseins erhält. Das Stück ist sehr textlastig und manchmal schienen die Handlungen der Figuren etwas unnatürlich, unpassend und krampfhaft. Man versuchte diesen Mikrokosmos eines Wohnzimmers mit Aktivitäten auszugestalten, doch es hätte noch viel mehr Potential in sich getragen.
Empfehlenswert für Menschen in Midlifecrisis‘, Menschen die Kinder zu erziehen versuchen, Menschen die anderen beim Versagen gerne zusehen und für alle jene Menschen, die ein Stückchen echten Lebens auf der Bühne gerne sehen möchten.
Seine handsignierten, persönlich geschenkten Bilder hingen bei meinen Grosseltern seit ich denken kann an den Wänden. Lange noch im 12 Zimmer-Haus, unten im Wohn -und Essbereich über alten Canapés auf denen ich mich als kleines Mädchen in schicken Kleidern gerne tollte. Ich verstand schon früh die Bedeutung Ernis Werke für meine Grosseltern. Die feinen Linien der Pferde, der Akte und der Tauben prägten sich in meinem Gedächtnis bis heute ein. Nachdem mein Grossvater das Haus verliess, kamen die Ernis natürlich mit in die neue Wohnung. Stets passten sie wie angegossen zu den Möbeln, zu den Gästen und zu den Launen.
Ernis Werk zeichnet sich aus durch Kontrolle, klar gesetzte Striche, etwas Verspieltheit und durch die immer gleichbleibende Farbpalette. Er hatte früh seinen Stil gefunden und blieb dem auch treu. In seinen Figuren zeichnet sich das Leben in allen Facetten ab – Dynamik und Kraft ausstrahlend. So erstaunt es mich auch nicht, das eine Taube Ernis den Grabstein meiner Großmutter schmückt. Stets habe ich sie mit diesen Kunstwerken verbunden und ihre Eleganz darin wiedererkannt.
Solange Erni lebte, klamm in mir ein Hoffnungsschimmer, dass ich nie die Zeit mit meinen Grosseltern vergessen würde. Man sprach immer wieder über Erni und die Freundschaft, die sie zu ihm pflegten. Nun nehme ich auch von ihm Abschied. Die Schweiz hat einen grossartigen Künstler weniger. Seine Bilder verblassen mit der Zeit, wie auch die Erinnerungen an mein Mädchendasein unter seinen Bildern auf dem Canapé bei meinen Grosseltern. Doch solange die Taube auf dem Grabstein noch nicht von Ranken umschlungen und erstickt wurde, wird das Werk Ernis und meine Verbundenheit ihm gegenüber bestehen.
Kartoffel-Karotten Curry
Wer mein Curry kennt, weiss, dass immer eine gewisse „Schärfe“ dazugehört:
1. 8 kleinere Kartoffeln und 3 Karotten in Stücke schneiden.
2. Gemüse in Wok geben, mit Wasser füllen und kochen. Ein bisschen Gemüsebouillon schadet nicht.
3. Während das Wasser im Gemüse langsam verdampft und aufgesaugt wird, Basmatireis nach Anleitung auf der Packung zubereiten.
4. Sobald alle Flüssigkeit im Wok verschwunden ist, ca. 1 EL rote Currypaste hinzugeben und gut verrühren. Wenn die Paste überall verteilt ist, 2.5 dl Kokosmilch unterrühren. Gut mischen, kurz aufkochen lassen und mit Basmatireis servieren.











