Grüessech mitenang
Dr 1. Ougust isch e Tag zum fiire. Mir fiire d’Vöouhfauht, Begägnige, Gmeinschaft, d’Politik und ganz augemein s’Läbe i üsere wunderschöne und sichere Schwiz. Aber während mir hie fridlech chöi zäme si, erläbe Mönsche ufdr Flucht Pushbacks und Gwauht a Gränzene. I föoune Länder herrsche Chriege, wäge Diktatore und autoritäre Herrscher, wäge Religion, Gäud, Rohstöff und Land. D’Schwiz isch sit fasch 200 Johr Chriegsfrei. E Tatsach wo nur wenigi Staate mit üse teile. I stöue e These uf, worum mir solang friedlech u ohni Chrieg si uscho: Ir Schwiz läbe nämlech öppe 2.4 Millione Usländerinne ir ständige Wohnbevöukerig. Das isch öppe e Viertu vor Schwizer Wohnbevöukerig. Vode 6.5 Millione Schwizer*inne hei 20% e Doppubürgerschaft, auso none zwöiti Nationalität. I gloube, dass die spannendi und vöoufäutigi Zämesetzig vor Bevöukerig dezue bitreit, dassmer äbeh friedlech zäme läbe, dassmer enang respektiere und ufenang ufpasse. Ir Schwiz lehremr föu Härkünft, Kulture u Geschichte kenne. Mir lehre vonenang, übernäh Ateile us angerne Kutlure, verschmöouzes mit schwizer Traditione und kreiere so e Wouhfüeuh Gsöuschaft, im beste Fau für aui.
Hüt morge hani dörfe im Haslibrunne schone Asproch zum 1. Ougust haute. I ha dört überd Gmeinschaft gredt. I betone das so, wöui dr Iidruck ha, dassmer bids d’Gmeischaft, s’Gmeinschaftsgfüueh und s’Gmeinwoh usde Ouge verlüre i üsere Gsöuschaft. Mir fördere Vereinzelig, betone s’Eigete, s’Einzige unds «Miis», statt s’Gmeinsame und «üses». Debi isch dr Grund füre 1. Ougust jo äbeh grad d’Gmeinschaft. Statt allei, gsschider zäme. Statt nur für sich luege, gschidr ufenang. I wünschemer, dassmer wider meh üs ufs Gemisname besinne und Gmeinschafte und Begägnigsrüm sueche und fördere. S’Haslibrunne isch wiene Swiss Minature für mih. Dört böoudet sech ou Vöouhfauht vor Gsöuschaft ab, einige bruche Ungerstützig vom Pflegpersonau, angeri weniger, wie ou ir grössere Schwitz, einige meh Ungerstützig vom Staat bruche.
I möchte d’Schwitz hüt defür fiire, dass si vöouhfäutig isch, mir fridlech chöi zäme läbe und dr 1. Ougust e Momänt vor Geminschaft ermöglecht. Für mi isch dr Erschd Ougust e Tag zummi vergägewärtige, wie wunderschön üsi Natur zum Bispöuh isch. Wie sicher, zmingst düre Dag, üsi Städt si. Wie guet üses Böudigs- und teilwis ou Gsundheitssystem isch. Verbesserigspotentiau gids mire Meinig noh aber gnueh:
mir bruche e Einheitschrankekasse, meh öffentlechi und bezauhbari Chinderbetreuig, meh Finanze ir Kultur, transparänti und vereifachti Ibürgerige, weniger Fleischkonsum und e Individuaubestürig, um nur es paar Momänte znenne.
S’tolle ar Schwitz isch, das die Voujährige vode 6.5 Millione Schwizerinne s’Stimm und Wauhrächt hei und genau über so Sache chöi abstimme. Das si öppe 5.5 Millione Erwachsni mitme Schwizerpass. Devo geit aber nidmou d’Höoufti go abstimme und wähle. Das heisst auso, dass bire Gsamtbevöukerig vo 8.7 Millione gradmou 2.3 Millione göh go wähle und abstimme. Es isch auso öppe nume e Viertu vor sässhafte Schwizer Wohnbevöukerig, wo für aui Entscheide fäuht und mitbestimmt. Dass das nid repräsentativ isch, isch klar.
Am 1. Ougust fiiri üses politische System mitme lachende undme grännende Oug. Üses System loht Mitbestimmig und Iifluss zueh, aber de doch leider nume für Einige und die widerum dües när nid aui nütze.
Löhtnis dorum im Herbst hie z’Langethau es Gägebispöuh si. Wie dir sicher scho wüsst, steitnis wider e Wauhkampf bevor. 4 vo 7 Gmeindrotssitze wärde nöj bsetzt und ou im Stadtrot gids sicher Veränderige. Die chöit dir mitbestimme, idämdr göht go wähle. S’Parlamänt und d’Regierig söue schliesslech e sAbböud, e Querschnitt vor Langenthaler Bevöukerig si. I bitte auso aui, wo chöi, dassdr wählet und öjes Umfäud animieret, das ou zmache.
Bevord Wahle si, heimer none Abstimmig z’Langethau. Nämlech chöme die beide Leistigsverträg vor Bibliothek Langethau und vom Stadttheater Langenthau vors Vouk. Au vier Johr wärde dVerträg mitm Kanton und dr Region nöj gmacht. Ou das isch es Sterchi vor Schwitz. Dr Staat förderet nämlech kulturelli Institutione und kulturells Schaffe, är grift aber nid id Inhäut ih und respäktiert d’Kunstfreiheit.
Wo dr Staat aber muess igriffe, isch bi Hass und Gwauht. Dass die jungi Tat und angeri rächstextremi Gruppe sichtbarer und aktiver wärde, macht mir und hoffentlech öich aune Sorge. Dr Faschismus isch i föoune Länder lüter, nöcher und gfährlecher worde. Ouz Langethau fauhe bispöuswiis vermehrt faschistischi, mönschefeindlechi und rächstextremi Chläber uf. Dorum, löhtnis hie einisch und für immer festhaute, Faschismus het in Langethau ke Platz. Faschismus het am 1. Ougust kei Platz. Faschismus het ir Politk kei Platz. Dorum, löhntnis fridlech lo fiire und göht go wähle. Danke.














