Am 27. Oktober 2024 fanden in Langenthal Gesamterneuerungswahlen für Stadtrat, Gemeinderat und Stadtpräsidium statt. Alle Ergebnisse finden sich online.
Leider erlebte Langenthal einen Rechtsrutsch. Im Stadtrat konnte die SP-Grüne-Faktion bis jetzt zusammen mit GLP-EVP 20 Stimmen vereinen. Neu werden wir nur noch 18 Stimmen gegenüber 22 bürgerlich-rechts gegenüberstellen:
Parteien
2020-2024
2025-2028
SP
10
10
Grüne
4
3
GLP
4
3
EVP
2
2
FDP
9
9
JLL
1
1
SVP
10
11
Liste 49
–
1
Im Gemeinderat bildet sich leider selbes ab:
Partei
2020-2024
2025-2028
SP
2
2
Grüne
1
0
FDP
2
2
SVP
2
3
Und nun zu meinen Ergebnissen:
Als Stadträtin wurde ich mit 1133 Stimmen wiedergewählt und ich bedanke mich herzlich fürs Vertrauen!
Theoretisch wurde ich als Gemeinderätin gewählt mit sagenhaften 1072 Stimmen und wäre somit auf dem vierten Sitz der gewählten Gemeinderät*innen platziert worden. Doch leider führte das Wahlregement unserer Satdt dazu, dass ich nicht in den Gemeinderat einziehen darf, da unser Stapi der SP-Liste zugewiesen wird. Schade.
Art. 51 Verdrängung
Wird die gewählte Stadtpräsidentin bzw. der gewählte Stadtpräsident nicht gleichzeitig in den Gemeinderat gewählt, erfolgt die Verdrängung von gewählten Gemeinderatsmitgliedern wie folgt: a. Ist die gewählte Stadtpräsidentin bzw. der gewählte Stadtpräsident nach Artikel 49 Absatz 2 einer Gemeinderatsliste zugehörig, welche mindestens einen Sitz erzielt hat, wird die Person auf dieser Liste verdrängt, die mit den wenigsten Kandidatenstimmen gewählt worden ist; b. Ist die gewählte Stadtpräsidentin bzw. der gewählte Stadtpräsident keiner Liste zugehörig oder erzielt ihre bzw. seine Liste keinen Sitz, wird das in den Gemeinderat gewählte Mitglied verdrängt, dessen Liste bei der Verteilung der Sitze nach Artikel 61 Absatz 1 pro Sitz am wenigsten Stimmen erhalten hat und das von den Gewählten seiner Liste die geringste Stimmenzahl erzielte.
Meine politischen Schwerpunkte liegen in der Kulturlandschaft, im Stadtraum und in der Integration und Inklusion.
Kultur und Sport
Kulturförderung: Das schmale Budget für die direkte Projektförderung reicht nicht aus, um professionelles Kunst- und Kulturschaffen auch nur ansatzweise auszufinanzieren. Es muss mehr Budget her! Es sollen Anreize geschaffen werden in Langenthal professionell Kunst zu schaffen: Finanzierung, Sichtbarkeit, Anerkennung, Vernetzung. Langenthal ist eine Kulturstadt!
Kunstförderung: Es braucht Anreize und Subventionen für junge Musik- und Kunstschaffende. Wir sollten danach streben, in Langenthal grosse Namen aus dem Kunstschaffen zu beheimaten.
Mietzinsreduktionen: Soziale und kulturelle Einrichtungen sollen Mietzinsreduktionen- oder erlass erhalten, damit sie sich mit ihrem Budget auf ihr Angebot konzentrieren können!
Sport: Frauen- und Mädchensportförderung wird als Fokus gesetzt! Und es bedarf einer regionalen Sportstättenplanung.
Kunstsammlung: Die Öffentlichkeit versteht, welche Schätze in der städtischen Kunstsammlung lagern. Die Sammlung wird digitalisiert, es wird ein Ausleihsystem etabliert und mehr Werke werden in städtischen und privaten Institutionen präsentiert.
Verwaltung: Mehr Personalressourcen dem Amt für Bildung, Kultur und Sport. Drei derart wichtige Bereiche verdienen genügend Personal, um auch innovativ und visionär agieren zu können.
Finanzen: Teuerungsausgleich wird automatisiert und vollumfänglich im Budget berücksichtigt, ohne zu Lasten anderer Positionen zu gehen.
„Unsere Entscheidungen von heute sind die Lösungen von morgen!“ Setze mich 2x auf deine Liste 2 für den Gemeinderat. Meine Nummer: 0203
Integration und Inklusion
Einbürgerung: Menschen, die im Rahmen der erleichterten Einbürgerung für die 3. Generation eingebürgert werden können, erhalten Gebührenerlass. Die Stadt kontaktiert die spezifische Zielgruppe, motiviert und animiert zur Einbürgerung. Die Einbürgerungsprozessw sind verständlich, transparent und würdevoll.
Mehr Frauen: In Politik, in Leitungspositionen in der Verwaltung und in der öffentlichen Wahrnehmung fehlt es an Diversität. Langenthal braucht einen exklusiven Netzwerkevent für FINTAs aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Bildung. Für echte Schwesternschaft!
Generationenübergreifende Begegnungsräume: In der Marktgasse fehlt es an Spielmöglichkeiten für Kinder. Die vorhandenen Treppen, Neigungen und Flächen könnten z.B. gut für eine Rutsche verwendet werden.
Jugend-Flucht: Junge zieht es weg aus Langenthal. Für eine durchmischte Stadtgemeinschaft bedarf es attraktiver Wohnmöglichkeiten und vielfältiger Ausgeh- und Freizeitangebote.
Inklusion: Der Stadtraum und alle öffentlichen Institutionen sollten auf ihre Zugänglichkeit überprüft werden. Die Erweiterung unserer Infrastruktur für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung oder Behinderung muss selbstverständlich sein. Akteur*innen in Kultur und Sport erhalten Weiterbildungsangebote für mehr inklusive Veranstaltungen und Angebote. So dass alle Menschen teilnehmen können, sowohl inhaltlich als auch infrastrukturell.
Einfache Sprache: Verwaltung, Politik und städtische Institutionen führen in ihrer Kommunikation die einfache Sprache ein. So dass alle verstehen, worum es geht.
Vielfalt: Vereine, Netzwerke und Institutionen können diverser sein. Wie erreichen sie ein neues Publikum? Sie werden darin weitergebildet, unterstützt und gestärkt.
Natur und Gesundheit
Langete: Das ist unser Naherholungsgebiet! Unsere lokalen Gewässer müssen sichtbarer und zugänglicher werden. Hier fliesst noch ungenutztes Potential!
Dächer: Die Dachflächen müssen für erneuerbare Energieproduktion und als Anbauflächen genutzt werden.
Neophyten: Die Stadt ersetzt Neophyten durch heimische Pflanzen, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum. Die Bevölkerung wird im Austausch unterstützt.
Pflanzliche Ernährung: Schul- und Firmenkantinen sowie öffentliche Institutionen werden motiviert vermehrt pflanzenbasierte Menüs und Snacks anzubieten. Für die Gesundheit, die Umwelt und gegen Speziesismus.
Raum und Mobilität
Öffentlicher Raum: Die mobile Begrünung ist bereits ein Erfolg. Da geht noch mehr: der öffentliche Raum muss zugänglicher werden, den Lansgamverkehr in den Fokus nehmen und ein Sicherheitsgefühl befördern.
Mediterrane Nächte: Die Beizen sollen nicht nur an spezifischen Daten im Sommer verlängerte Bewirtung der Aussenterrassen machen können, sondern im Sommer durchgehend.
Sicherheit: Niemand soll nachts Angst haben. Es gilt insbesondere Barpersonal zu schützen, das nach der letzten Runde heim will.
WCs: Die öffentlichen WC-Anlagen bedürfen einer Sanierung und Ergänzung in Sachen Zugänglichkeit.
ÖV: Die lokalen Busverbindungen sollten für Betreuungspersonen mit Kinderwägen, Menschen mit Rollatoren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen kostenlos sein. Die, die darauf angewiesen sind, sollen in der Nutzung unterstützt werden.
Verkehrsfrei: In der Stadt wird ein jährlicher, verkehrsfreier Tag eingeführt. Der Stadtraum wird zur grossen Begegnungs- und Spielmeile. Der Springbrunnen von Arnold Sägesser beim Migros, wird zu diesem Anlass aktiviert.
Velowege: Die Kinder des Kinderbüros verlangen sicherere Velowege. Mehr Distanz zu Autofahrer*innen kann baulich erreicht werden. Ausserdem muss ein Auge auf die 20er Zonen gerichtet werden, wo meist nicht so Auto gefahren wird oder Vortritt dem Langsamverkehr gegeben wird, wie gut wäre.
Unsere Entscheidungen von heute sind die Lösungen von morgen! Setze mich 2x auf deine Liste 2 für den Gemeinderat. Meine Nummer: 0203
Als Gemeinderätin werde ich mich für ein nachhaltiges Kultur- und Vereinsleben einsetzen: Infrastruktur, Finanzierung, Publikumsentwicklung. Transparente und vereinfachte Einbürgerungsprozesse sind mir wichtig, denn so werden wir den Anteil an Stimm- und Wahlbeteiligung erhöhen. Meine Vision von einer generationenübergreifenden, konsensorientierten und agilen Stadtgemeinschaft werde ich als Teammitglied im Gemeinderat leben und mit meinen Prozess-, Führungs- und Projekterfahrungen vorantreiben.
Mein Lieblingsgetränk: Am liebsten geniesse ich ein Set – Carajillo und Bier – umgeben von meinen Lieblingsmenschen in der FahrBar, engagiert in Diskussionen zur Lokalpolitik oder in abenteuerliche Ferienberichte vertieft.
Am 27. Oktober 2024 werden in Langenthal ein neues Parlament und eine neue Regierung für die Legislaturperiode 2025-2028 gewählt: Die SP Langenthal tritt mit der Liste 2 an. 40 Kandidat*innen stehen für den Stadtrat zur Verfügung, 5 SP und 2 Grüne für den Gemeinderat.
Danke an die 1239 Oberaargauer-Stimmen, die mich im Grossen Rat des Kantons Bern sehen wollen. Mein Listenplatz Nr. 4 bildet sich tatsächlich auch in der Rangliste ab und so darf ich den 3. Ersatzplatz besetzen: Hier finden sich die Ergebnisse.
Leider mussten wir aber auf der SP Frauen Liste im Oberaargau eine Abwahl verzeichnen (Ruth Sager) und so politisiert in der nächsten Legislatur neben Reto Müller nur noch Christine Blum von den Oberaargauer SP Frauen.
Die nächsten Grossratswahlen finden 2026 statt. Aktuell gehe ich davon aus, wieder anzutreten, um die verlorenen Sitze zurück zu erobern, den Kulturstandort Oberaargau zu fördern und Freiräume zu verteidigen!
Die Interessensgemeinschaft Tierparlament Schweiz bat zu verschiedenen Tier-politischen Fragen um Stellungnahme. Ich bin gegen Spezieismus, für vegane Ernährungs- und Lebensweise, gegen Massentierhaltung und gegen Abschuss von Wildtieren.
Im Rahmen meiner Kandidatur für den Grossen Rat des Kantons Bern, durfte ich meine Meinungen, Positionen und Einschätzungen zu aktuellen politischen Fragen und Themen angeben. Online kannst du mittels eines Fragebogens herausfinden, wie gross unsere Übereinstimmung ist.
Meine Antworten findest du hier als auch nachfolgend als PDF.
Meine Politik ist präzise feministisch! Ich kandidiere für den Grossen Rat, um den Oberaargau als Kulturstandort zu fördern und bekannter zu machen. Kulturfinanzierung muss insbesondere in den Randregionen des Kantons ankommen, um eben diesen zu stärken! Dies bedingt gute ÖV-Anbindungen! Freiräume zu verteidigen und zu schaffen – für Junge und generationenübergreifend – ist für mich selbstverständlich! Biodiverse Räume ebenso.
Wähle mich am 27. März 2022 auf der Frauen-Liste der SP Oberaargau in den Grossen Rat.
Mit 1418 Stimmen wurde ich als bestgewählte Stadträtin für die nächste Legislatur vom Langenthaler Stimmvolk bestätigt.
Ich freue mich auf die nächsten vier Jahre und verspreche mit meiner feministischen und nachhaltigen Politik Langenthal positiv zu verändern und in dieser Stadt noch mehr zu bewirken!
Langenthal verdient es Politiker*innen zu haben, die tatsächlich anpacken und etwas bewegen wollen. So eine bin ich. Als Bisherige setze ich mich im Stadtrat dafür ein, dass Langenthal frauen*freundlicher wird. Mein Fokus liegt auf der Geschlechtergerechtigkeit, auf Chancengleichheit auf jeder Ebene und auf Umweltthemen. Auf der Strasse packe ich selber an, um unsere Umwelt von Littering zu befreien. Bei Kultur im Stöckli veranstalte ich kulturelle Alternativen, um Langenthals Vielfalt hervorzuheben. Ich sorge mich um lokale Dienstleistende und deren Anliegen. Mit meinen Kolleg*innen votiere ich im Rat für einen nachhaltigen und starken Bildungsstandort. Fortschritte im einen Gebiet, bedingen auch solche im anderen, denn nur mit der Berücksichtigung von Verknüpfungen sind positive Veränderungen zu erreichen.
Mir liegt Langenthal am Herzen. Ich bin hier aufgewachsen und werde wohl auch noch ein Weilchen bleiben. Daher erscheint es mir nur logisch, diese Stadt mit meiner Zeit und Energie auch weiterhin mitzugestalten und somit für den Gemeinderat zu kandidieren. Als neue Gemeinderätin werde ich ebenso aktiv, nahbar und anpackend sein.
Unsere Entscheidungen von heute sind die Lösungen von morgen. Entscheide du dich jetzt für Liste 1, für ein Langenthal von morgen.
Mit der SP Langenthal und der JUSO Oberaargau durch Langenthal.
Langenthal hat viel zu bieten und noch mehr als du vielleicht ahnst. Denn jede Person nimmt diese Stadt anders wahr. Besucht andere Orte, erlebt andere Dinge und macht andere Erinnerungen. Mit der SP Langenthal Velokarte laden wir dich ein, Einblick in unsere Orte zu erhalten. Wo trifft man die Satdtrats- und Gemeinderatskandis an? Was bewegt sie? Welches Langenthal leben sie?