Meine politischen Schwerpunkte liegen in der Kulturlandschaft, im Stadtraum und in der Integration und Inklusion.
Kultur und Sport
Kulturförderung: Das schmale Budget für die direkte Projektförderung reicht nicht aus, um professionelles Kunst- und Kulturschaffen auch nur ansatzweise auszufinanzieren. Es muss mehr Budget her! Es sollen Anreize geschaffen werden in Langenthal professionell Kunst zu schaffen: Finanzierung, Sichtbarkeit, Anerkennung, Vernetzung. Langenthal ist eine Kulturstadt!
Kunstförderung: Es braucht Anreize und Subventionen für junge Musik- und Kunstschaffende. Wir sollten danach streben, in Langenthal grosse Namen aus dem Kunstschaffen zu beheimaten.
Mietzinsreduktionen: Soziale und kulturelle Einrichtungen sollen Mietzinsreduktionen- oder erlass erhalten, damit sie sich mit ihrem Budget auf ihr Angebot konzentrieren können!
Sport: Frauen- und Mädchensportförderung wird als Fokus gesetzt! Und es bedarf einer regionalen Sportstättenplanung.
Kunstsammlung: Die Öffentlichkeit versteht, welche Schätze in der städtischen Kunstsammlung lagern. Die Sammlung wird digitalisiert, es wird ein Ausleihsystem etabliert und mehr Werke werden in städtischen und privaten Institutionen präsentiert.
Verwaltung: Mehr Personalressourcen dem Amt für Bildung, Kultur und Sport. Drei derart wichtige Bereiche verdienen genügend Personal, um auch innovativ und visionär agieren zu können.
Finanzen: Teuerungsausgleich wird automatisiert und vollumfänglich im Budget berücksichtigt, ohne zu Lasten anderer Positionen zu gehen.
Integration und Inklusion
Einbürgerung: Menschen, die im Rahmen der erleichterten Einbürgerung für die 3. Generation eingebürgert werden können, erhalten Gebührenerlass. Die Stadt kontaktiert die spezifische Zielgruppe, motiviert und animiert zur Einbürgerung. Die Einbürgerungsprozessw sind verständlich, transparent und würdevoll.
Mehr Frauen: In Politik, in Leitungspositionen in der Verwaltung und in der öffentlichen Wahrnehmung fehlt es an Diversität. Langenthal braucht einen exklusiven Netzwerkevent für FINTAs aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Bildung. Für echte Schwesternschaft!
Generationenübergreifende Begegnungsräume: In der Marktgasse fehlt es an Spielmöglichkeiten für Kinder. Die vorhandenen Treppen, Neigungen und Flächen könnten z.B. gut für eine Rutsche verwendet werden.
Jugend-Flucht: Junge zieht es weg aus Langenthal. Für eine durchmischte Stadtgemeinschaft bedarf es attraktiver Wohnmöglichkeiten und vielfältiger Ausgeh- und Freizeitangebote.
Inklusion: Der Stadtraum und alle öffentlichen Institutionen sollten auf ihre Zugänglichkeit überprüft werden. Die Erweiterung unserer Infrastruktur für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung oder Behinderung muss selbstverständlich sein. Akteur*innen in Kultur und Sport erhalten Weiterbildungsangebote für mehr inklusive Veranstaltungen und Angebote. So dass alle Menschen teilnehmen können, sowohl inhaltlich als auch infrastrukturell.
Einfache Sprache: Verwaltung, Politik und städtische Institutionen führen in ihrer Kommunikation die einfache Sprache ein. So dass alle verstehen, worum es geht.
Vielfalt: Vereine, Netzwerke und Institutionen können diverser sein. Wie erreichen sie ein neues Publikum? Sie werden darin weitergebildet, unterstützt und gestärkt.
Natur und Gesundheit
Langete: Das ist unser Naherholungsgebiet! Unsere lokalen Gewässer müssen sichtbarer und zugänglicher werden. Hier fliesst noch ungenutztes Potential!
Dächer: Die Dachflächen müssen für erneuerbare Energieproduktion und als Anbauflächen genutzt werden.
Neophyten: Die Stadt ersetzt Neophyten durch heimische Pflanzen, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum. Die Bevölkerung wird im Austausch unterstützt.
Pflanzliche Ernährung: Schul- und Firmenkantinen sowie öffentliche Institutionen werden motiviert vermehrt pflanzenbasierte Menüs und Snacks anzubieten. Für die Gesundheit, die Umwelt und gegen Speziesismus.
Raum und Mobilität
Öffentlicher Raum: Die mobile Begrünung ist bereits ein Erfolg. Da geht noch mehr: der öffentliche Raum muss zugänglicher werden, den Lansgamverkehr in den Fokus nehmen und ein Sicherheitsgefühl befördern.
Mediterrane Nächte: Die Beizen sollen nicht nur an spezifischen Daten im Sommer verlängerte Bewirtung der Aussenterrassen machen können, sondern im Sommer durchgehend.
Sicherheit: Niemand soll nachts Angst haben. Es gilt insbesondere Barpersonal zu schützen, das nach der letzten Runde heim will.
WCs: Die öffentlichen WC-Anlagen bedürfen einer Sanierung und Ergänzung in Sachen Zugänglichkeit.
ÖV: Die lokalen Busverbindungen sollten für Betreuungspersonen mit Kinderwägen, Menschen mit Rollatoren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen kostenlos sein. Die, die darauf angewiesen sind, sollen in der Nutzung unterstützt werden.
Verkehrsfrei: In der Stadt wird ein jährlicher, verkehrsfreier Tag eingeführt. Der Stadtraum wird zur grossen Begegnungs- und Spielmeile. Der Springbrunnen von Arnold Sägesser beim Migros, wird zu diesem Anlass aktiviert.
Velowege: Die Kinder des Kinderbüros verlangen sicherere Velowege. Mehr Distanz zu Autofahrer*innen kann baulich erreicht werden. Ausserdem muss ein Auge auf die 20er Zonen gerichtet werden, wo meist nicht so Auto gefahren wird oder Vortritt dem Langsamverkehr gegeben wird, wie gut wäre.

