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Medien über meine Politik

Der Frauenpower hat nicht aufgehört

11.06.2020 Region

Der Frauenpower hat nicht aufgehört

Am Sonntag jährt sich der grosse Frauenstreik. Wie wurde der Tag erlebt, was ist davon geblieben, was hat sich positiv verändert und wo braucht es noch mehr Effort? Das wollte der «Unter-Emmental» von damals in Langenthal teilnehmenden Frauen wissen.

Frauenstreik · «Frauen sind aufgestanden, haben sich positioniert und wollen etwas verändern.» So blickt Dorette Balli, Mitorganisatorin des Frauenstreiks 2019 in Langenthal, auf das Jahr zurück. Das habe sich vor allem bei den Wahlen gezeigt, sagt die ehemalige SP-Stadt- und Grossrätin und belegt dies mit Zahlen auf nationaler Ebene: 2015 lag der Frauenanteil bei 32 Prozent, 2019 bei 42 Prozent. «Mit Christine Badertscher haben wir sogar eine Nationalrätin aus unserer Region», erinnert sie an die Wahl der grünen Politikerin aus Madiswil. Eine Folge des gestärkten Selbstbewusstseins der Frauen seien die verschiedenen Vereine für Frauenpolitik, welche im ganzen Kanton entstanden sind, weiss die 65-Jährige, die sich aktuell unter anderem in der Geschäftsleitung der Sektion Oberaargau/Emmental der Unia und als Vizepräsidentin der Unia-Frauen des Kantons Bern engagiert. «Aber auch die vielen jungen Männer, welche die Frauen unterstützen, sind erwähnenswert», findet sie.

Frauenstreik – Frauenstamm
In Langenthal ist aus dem Frauenstreik ein von Saima Sägesser initiierter Frauenstamm entstanden, an dem einmal im Monat politische Themen diskutiert werden. «Dort fühlen sich die politisch interessierten Frauen gut aufgehoben, da sie frei reden können», so die 26-jährige Theaterwissenschaftlerin. «Für mich persönlich habe ich durch den Frauenstreik noch mehr Kraft und Lust erhalten, mich im Stadtrat mit frauenspezifischen Themen einzubringen», zieht sie eine persönliche Bilanz. Als Co-Präsidentin der SP Langenthal nennt sie einen weiteren positiven Aspekt. «Die Suche nach Kandidatinnen für die diesjährigen Gemeindewahlen gestalten sich einfacher, da sich mehr Frauen in der Politik einbringen und etwas bewegen wollen.»

Das Leben positiv verändert
Ebenfalls viel Positives nimmt Ramona Bühler aus Roggwil vom Frauenstreik mit, den sie als sehr berührend empfunden hat. «Die vielen Menschen, die sich mit uns versammelt haben, um für ein gerechteres, freieres und selbstbestimmendes Leben zu kämpfen, haben Geschichte geschrieben», blickt sie auf den 14. Juni 2019 zurück. Sie ist überzeugt, dass dieser Tag nicht nur ihr Leben positiv verändert hat. «Ich bin dankbar, dass ich mit unserer Bodyshaming-Aktion ein Teil davon sein durfte.» Sie habe viele positive Feedbacks erhalten, nicht nur von Bekannten, sondern von Leuten auf der Strasse. Die Aktion habe sie keinen Moment bereut. «Im Gegenteil, ich war richtig stolz auf mich und meine Mitstreiterinnen und würde es immer wieder tun.»
Die Servicekraft ist denn auch überzeugt, dass der Frauenstreik Berge versetzt hat. «Aber es gibt viele Dinge, die sich unbedingt noch verändern müssen», schränkt sie ein und nennt als Beispiele Lohngleichheit, selbstbestimmtes Sein, Selbstliebe mit dem Willen, sich zu kleiden und auszusehen, wie Frau will. Persönlich sei sie immer noch auf der Suche nach sich selbst. Aus diesem Grund habe sie sich von Demos und politischen Aktionen zurückgezogen. «Aber jeder Tag ist eine neue Seite in meinem Lebensbuch und wer weiss, vielleicht bin ich wieder mal an einer Demo anzutreffen», lässt sie offen.

Generationenübergreifend
Sofia Fisch, Mitglied der Juso und Co-Initiantin des Frauenstreiks, und ihre Mutter Maya Eigenmann Fisch, beide aus Madiswil, blicken mit guten Gefühlen auf den 14. Juni und das Jahr danach zurück. «Ich war positiv überrascht, wie viele Frauen und Männer jeden Alters unseren Anlass besucht haben», so Maya Eigenmann. «Die Wochen nach dem Streik waren durchwirkt von den Anliegen, die wir thematisiert hatten», so die ehemalige SP-Grossrätin von Madiswil.
«Ich denke, gerade das Thema sexuelle Übergriffe auf Frauen ist im kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft nach wie vor präsent und viele Leute sind sensibilisiert», nennt sie einen Punkt. Und: «Vermehrt wird in Texten endlich auch die weibliche Form sprachlich genauso sichtbar wie die männliche. Somit rücken Frauen stärker ins Bewusstsein – ein Anliegen, das mir seit vielen Jahre am Herzen liegt», nennt die ehemalige Sprachlehrerin einen weiteren Fortschritt.
Sofia Fisch fand es unglaublich bereichernd, dass Menschen aus allen Altersgruppen gemeinsam etwas auf die Beine gestellt hatten. Sie habe bei der Organisation von der Erfahrung ihrer Mutter profitieren können. «Und natürlich war es auch sehr schön, den Streiktag gemeinsam mit meiner Mutter verbringen zu dürfen.» Verändert habe sich ihr Verhältnis dadurch nicht. «Es war immer sehr gut», sind sich beide einig.

Es braucht mehr Chancengleichheit
Auf das Jahr danach angesprochen, findet die 24-jährige Studentin der Rechtswissenschaften, dass das Bewusstsein für feministische Themen innerhalb der Gesellschaft grösser geworden sei. «Die Vernetzung und Solidarität unter den Frauen hat in meinen Augen zugenommen.» Ihr Wunsch für die Zukunft: «Eine Welt, in der sich alle Menschen frei entfalten können. Niemand soll aufgrund seiner Hautfarbe, seines Geschlechts oder seiner sexuellen Orientierung gesellschaftlich herabgesetzt werden. Um da hinzukommen, braucht es mehr Chancengleichheit.»

Von Irmgard Bayard

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Medien über meine Politik Politische Arbeit

Frauen erzählen: Saima Linnea

Fräulein Lama ist ein Langenthaler Politblog. Die Bloggerin interviewte mich zu meienr Arbeit als Politikerin und meinen frauenspezifischen Anliegen: https://fraeuleinlama.blogspot.com/2019/11/frauen-erzahlen-saima.html

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Medien über meine Politik

„Den Büezer haben wir nicht mehr“

BZ, 16.11.2019
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Politische Arbeit

100 Jahre SP Langenthal

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Politische Arbeit

2019 Bundesfeier in Langenthal

Ich hatte 2019 die Ehre vor 400 Gästen der Langenthaler Bundesfeier gemeinsam mit EVP-Stadtratskollege Paul Beyeler eine dialogische Ansprache zu halten.

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Langenthaler Stadtrat

Parlamentarische Fragestunde, 13. Mai 2019

Erleichterte Einbürgerung von Jugendlichen der 3. Generation

Wie der Medienmitteilung[1] der Eidgenössischen Migrationskommission (EKM) vom 12.3.19 zu entnehmen ist, werden Gemeinden aufgefordert «einen aktiven Beitrag bei der Verbreitung der notwendigen Informationen» zu leisten, um Jugendliche der 3. Generation über ihr neues Recht der erleichterten Einbürgerung zu informieren.[2]

  • Was unternimmt die Stadt, um Langenthaler*innen, die von der erleichterten Einbürgerung profitieren würden, zu informieren und über ihr neues Recht aufzuklären?
  • Wie viele Personen der Gemeinde Langenthal gehören der 3. Generation an und würden somit von einer erleichterten Einbürgerung profitieren?

[1] https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-74305.html

[2] https://www.ekm.admin.ch/ekm/de/home/staatsbuergerschaft-citoyennete/staatsbuergerschaft/einbuergerung/3g.html

Wiesen für Bienen

Nachdem auf meinen Hinweis hin, der Werkhof ab 2020 eine kleine Fläche im Langwegquartier «naturnaher und bienenfreundlicher» bepflanzen wird, frage ich mich

  • wie viele weitere Flächen Langenthals könnten bienenfreundlicher eingesetzt werden?
  • Wo befinden sich diese?

Wir alle wissen, wie bedeutend Bienen für uns Menschen und die Biodiversität sind.

  • Existiert ein Plan oder der Wille zu einem solchen, um Bienen dauerhaft in Langenthal einen Lebensraum zu bieten?
  • Was unternimmt die Stadt weiter, um Bienenvölker in ihrer Arbeit zu unterstützen und zu schützen?
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Politische Arbeit

Rede zum Frauenstreik 2019

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Medien über meine Politik Politische Arbeit

Podium zum Thema „Jugend und Politik“

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Projektmitarbeit Theater

16-26 besucht: StattLand

Dem Berner Jugendkulturpass 16-26 durfte ich Auskunft über meine Arbeit beim Verein stattLand geben.

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Projektmitarbeit

Was luegsch? – Safe gegen Gewalt

stattLand erarbeitete in Zusammenarbeit mit der Berner Kantonspolizei und der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern den sensibilisierenden Stadtrundgang „Was luegsch? – Safe gegen Gewlat“. Auf diesem Rundgang werden Jugendliche und junge Erwachsene über verschiedene Formen von Gewalt und Schutzmassnahmen spielerisch und partizipativ informiert.

Ich verfasste 2 von 5 Rundgangstandorten. Diese beinhalten schauspielerischen Elemente und nutzen Methoden wie „unsichtbares Theater“ und „Forum Theater“.

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Kulturvermittlung

Kulturvermittlung im Stadttheater Langenthal

Vermittlungsanlass Saison 20/21

Romane sind keine Theaterstücke!

Ein Gespräch über Sinn und Unsinn von Romanadaptionen für die Bühne mit Dr. Thomas Multerer und Saima Sägesser und Gästen.

Warum braucht es Romanadaptionen? Gibt es keine guten, zeitgemässen Stücke mehr? Sind dem Theater und den Dramatikern die Stoffe ausgegangen? Ist dies ein neuzeitlicher Modetrend oder gibt es dazu auch eine Geschichte? Solchen Fragen wird auf eine spannende und unterhaltsame Art nachgegangen.

In den Diskussionen wird Bezug genommen auf das Stück „Farient oder das falsche Geld“ nach dem Roman von Charles-Ferdinand Ramuz, welches am 29. April 2021 im Stadttheater gezeigt wir. Ein Besuch dieser Vorstellung ist die ideale Fortsetzung zum Kulturvermittlungsanlass.

Ende: ca. 21.30 Uhr

Produzent: Stadttheater Langenthal

Vermittlungsanlass Saison 19/20

Figurentheater – Kasperlitheater für Erwachsene?

Figurentheater ein Trend oder eine uralte Geschichte? Figuren in der Oper oder im Schauspiel. Was kann eine Puppe, was ein darstellender Mensch nicht kann? Ist Maskenspiel auch Figurentheater? 

Saima Sägesser diskutiert mit Dr. Franziska Burger, die letztes Jahr am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern zu Figurentheater doktorierte, über die vielfältige Kunst des Figurentheaters. Zudem geben Karin Wirthner und Frank Demenga vom Berner Puppentheater einen Einblick in ihr Können.

Donnerstag, 20. Februar 2020, 20.00 Uhr
Theatersaal, auf der Bühne


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Kulturvermittlung Projektmitarbeit

RaBe-Radiojournalismus

Als Praktikantin in der Kultursendung Subkutan erstellte ich zwischen 2018 und 2019 Beiträge und moderierte die Sendung. Von oben nach unten werden die Beiträge aktueller.

10.10.18 Modetrends: ein Abbild unserer Gesellschaft

17.10.18 Wandern im Ausland

1. Subkutan Live-Moderation, 14.11.18

2. Live-Moderation, 21.11.18

12.12.18 Hä? kryptische Codes am Bahnhof Herzogenbuchsee

19.12.18 Die Nebenwirkungen von Pink und Blau

16.01.19 Warum es Auszeiten braucht

3. Live-Modi: Löcher sind inspirirend! 23.1.19

4. Live-Modi: Ich hasse dich. 30.1.19

13.2.19 Anerkennung der Gebärdensprache

Mein 1. Live-Talk Ein Date mit Entführung, 6.3.19

13.3.19 Pinkstinks gegen sexistische Plakate

27.3.19 Fluchtgrund: Homosexualität

17.4.19 Moderationsgespräch Mein Leben als Mime

8.5.19 Live-Moderation Ich zeig dir meine beste Seite

12.6.19 Moderationsgespräch Kapitalistischre Toilettengang an der Zürich Pride

19.6.19 Bienensterben – Was sagt die Berner Imkerin?

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Kulturvermittlung

Führungen durch das Museum Langenthal

Regionalfenster Aarwangen

Im Museum Langenthal stellte bis im Juni 2019 die Gemeinde Aarwangen aus.
Ich durfe durch die Ausstellung führen.

In der Rolle einer Langenthaler Reiseleiterin führte ich die Tourist*innengruppen historisch und geografisch durch Aarwangen.

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Kulturvermittlung

2019 – Ausstellungseinführung

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Am Samstag 16. Februar 2019 durfte ich in Aarwangen in eine Ausstellung mit drei Künstler*innen einführen.

(Der Artikel im Oberaargauer vom 21.2.19 gibt ziemlich genau Teile meiner Ansprache wieder.)

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Projektmitarbeit

„Blöterlifolie“, 3. Installation für 2019 KIS Saisoneröffnung

Zum dritten Mal kreiierten Linda Leuenberger und ich gemeinsam eine site-specific Installation für den Keller von Kultur im Stöckli.