Am 26.06.2023 von der SP-GL-Fraktion (ich als Erstunterzeichnerin) eingereicht.
Am 23.10.2023 nicht erheblich erklärt = Abgelehnt
Antrag:
Der Gemeinderat wird beauftragt, Massnahmen und Pläne zu entwickeln und umzusetzen, wie die Langete, das Schulbächli und der Sagibach sichtbarer, zugänglicher und verstärkter in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden können. Bei aktuellen, anstehenden und zukünftigen Arealentwicklungen, Umbauten und Richtplänen soll stets der Einbezug des Gewässers und die Gewährleistung eines Zugangs für die Bevölkerung berücksichtigt werden. Aktuell eingezäunte Stellen sollen überprüft und zugänglich gemacht werden.
Begründung:
Langenthal hat glücklicherweise eigene Gewässer mit der Langete und dem Sagibach. Gerade im Zentrum sind diese allerdings kaum sicht- und wahrnehmbar. Die Langete ist unser Markenzeichen, doch nutzen können wir sie kaum. Ein Gewässer bietet Jung und Alt Raum für Spiel und Spass, Abkühlung, Pause, Bezug zur Natur und Rückzugsraum. Die steigenden Temperaturen fordern Möglichkeiten nach Abkühlung. Mehr Gewässer, in Kombination mit Grünflächen, sorgen für ein gesundes Mikroklima. Ein Potenzial, das genutzt werden muss!
Nur der Wuhrplatz lässt im Zentrum einen direkten Zugang an die Langete zu. Viele Menschen und Hunde finden sich hier oft ein und die Zugangstreppe wird stark genutzt. Leider hat es allerding keinen Schatten und die Steine heizen sich an Sommertagen sehr stark auf, was gemütliches Sitzen wieder verunmöglicht. Es gäbe zahlreiche weitere Stellen im Zentrum, die einen Zugang erlauben würden, so z.B: beim Coop, am Dästerplatz, in der oberen Marktgasse, im Sagibachpärkli, im Rumipark oder beim Kulturstall. Alle diese Stellen sind eingezäunt. Würde man die Zäune entfernen, Treppen, Leitern, Hänge oder andere Zugangsmöglichkeiten errichten, würde der öffentliche Raum mehr Zugang zur Natur erlauben und die Treppe zur Langete am Wuhrplatz wäre nicht überbelastet. In Langenthal fehlt ein Stadtpark, die Langete und der Sagibach könnten dies kompensieren.